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Trainingsbetrieb wird ausgesetzt!!

Aufgrund der rapiden Verbreitung des Corona Virus hat die Tischtennis Abteilung des VfL Marburg beschlossen den Handlungsempfehlungen von Hauptverein, Stadt und Bundesregierung zu folgen. Der Trainings- und Spielbetrieb ist somit ab dem 16.03.2020 bis zum einschlißelich 17.04.2020 ausgesetzt. Wir bitten um Ihr Verständnis und werden über die weitere Entwicklung im April informieren.

Derbylicious – Dritte setzt erste Duftmarke im Stadtderby

Die Dritte Mannschaft des Fau-Eff-Ell hat gestern im heimischen Eispalast für eine faustdicke Überraschung gesorgt. In einem heißumkämpften Kreisliga Stadtderby zwischen Marburg und Marburg/Wehrda gewannen die Innerstädter des VfL 3 sensationell mit 9:7.

Als krasserster Außenseiter der Kreisligageschichte in die Saison gestartet, heißt die Zielsetzung der dritten Mannschaft Erlebnis statt Ergebnis! Die Mannen um Capt. Nik wollen einfach mal schauen wie stark die Kreisliga in und um Marburg neben dem Papier wirklich ist und ob sie mithalten können in der höchsten Klasse, die die Dritte seit der Ankunft des Captains spielt. Eine erste Duftmarke setzte die Dritte gestern Abend nicht nur mit dem Catering á la Leo Löwenherz, sondern vor allem auch spielerisch!

In einem packenden Spiel gelang der Dritten Mannschaft etwas sehr vereinsuntypisches, sie gewannen mehr Doppel als sie verloren! Währen das Bezirksmeisterdoppel noch Sand im Getriebe aufwies, fegten D1 um HB Helmut und Sven den Schrecklichen und D3 um den Schaußlichen und Jumping Jeremias mit ihren Gegnern den Hallenboden.

In den Einzeln roch es dann am oberen Paarkreuz schnell nach einer Nullnummer. Während Frank the Tank´s Motor noch im Stottermodus war, besann sich HB Helmut auf seine Stärken, behielt nach 0:2 Satzrückstand die Nerven und holte in einem 5 Satz Krimi einen wichtigen Mannschaftspunkt!

Das Mittlere Paarkreuz punktete nicht minder dramatisch! Sven der Schreckliche erlegte nach fünf hart umkämpften Sätzen einen weiteren Skalp auf dem Weg zur 1500er Schallmauer, während EnergyEnders die dramatischste Party des Tag spielte. Nachdem er gegen Papa Doubt die ersten beiden Sätze in der Verlängerung verlor und im Dritten mit 2:6 hinten lag war es Zeit für ein Military Time Out á la Frank the Tank. Das MTO verfehlte seine Wirkung nicht! Energy Enders mobilisierte alle seine Kraftreserven und rettete sich in eine weitere Verlängerung. Dort zitterte er sich in den 4 Satz, welchen er klar dominierte. Im Entscheidungssatz gewann nach langer Zitterpartie am Ende der mutigere Energy Enders denkbar knapp.

Am unteren Paarkreuz trotzte der frisch aus Peru eingeflogene Jumping Jeremias seinem Jetleg und brachte seinen VfL 6:2 in Führung. Danach ließ sich Marburg/W. nicht lumpen und setzte zur Aufholjagd an. Erst zeigte der Schaußliche einen grässlichen Rückschlag gegen 70 Jahre geballte Aufschlagerfahrung und dann hatte HB Helmut der gegnerischen Nr. 1 mit Waldorfvergangenheit nichts mehr entgegen zu setzen. Frank the Tank kämpfte Tapfer gegen seinen Trainingsrückstand, musste sich seinem Gegner aber nach fünf harten Sätzen geschlagen geben. Als dann auch noch Energy Enders die Energie ausging drohte Capt. Nik´s Schiff unterzugehen. Doch der schreckliche Sven würde nicht so heißen, wenn er nicht grade in schrecklich guter Form wäre! Er machte seinen dritten Punkt des Tages und hielt den VfL 3 auf Kurs. Den wichtigen 8 Mannschaftspunkt holte der Schaußliche, der sich auf seine Stärke besann und in seinem zweiten Spiel kurzen Prozess machte. Während sich die D1 zum Entscheidungsfight einspielten bot Jumping Jeremias seinem Gegner einen starken Fight. Leider musste seinem jetlaggeplagter Körper und der von Alex I. geplagten Psyche Tribut zollen und verlor knapp in 5.

Der Jubelschrei von Jumping Jeremias Gegner ging schnell unter, als die Wehrderaner realisierten, dass ihr Favorisiertes D1 gegen die furios aufspielenden HB Helmut und Sven dem Schrecklichen untergingen. Weder Angaben, noch Jubelschreie noch die TopSpins vom Wehrderaner Waldorfkind konnten das Marburger Doppel einschüchtern. In beeindruckender Art und Weise gewannen sie gegen das spielerisch favorisierte Wehrdaraner Doppel und sicherten dem VfL Marburg 3 somit seinen historischen ersten Sieg in der Kreisliga.

Mit dem guten Gefühl nicht chancenlos zu sein in einer Kreisliga gespickt mit Verbandsliga Talenten geht der VfL Marburg 3 den nächsten Herausforderungen entgegen. Vielleicht können wir ja noch den ein oder anderen Favoriten ärgern?! Auf jeden Fall können wir auch in der KL unseren Spaß haben! NUR DER FAU-EFF-ELL!!!!

Man muss Feste feiern wie sie kommen

Und ein ganz besonderes Fest stand am letzten Mai Wochenende im studentischen Tischtenniskalender. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Tischtennis im schönen und nicht immer von der Sonne geküssten Hamburg versammelte sich Deutschlands studentische TT Elite um ihre Besten zu küren und den Rest zu feiern.

Da darf Hessen natürlich nicht fehlen! Angeführt von Capt. Nik schickten sich 13 tapfere Männinnen und Mannen an Hamburg im Sturm zu erobern. Qualifiziert durch ihre Fähigkeiten an und neben der Platte bestachen diese Athletinnen und Athleten durch ihre Vielseitigkeit, welche der Schlüssel zu einem grandiosen WE war. Ein WE voll von kaputten Autos, riesigen Rechnungen, Erfolgserlebnissen an und neben der Platte und einem nie für möglich gehaltenem Teamspirit der sich von Marburg, über Gießen und Frankfurt bis nach Darmstadt zog.

Allein die Anreise bot schon von Liebesbekenntnissen, schicksalhaften Pannen, über Rechnungen, die jede Studikasse sprengen, bis hin zu einem historsch(en) (gefeierten) Erfolg, alles was sich ein Soapproduzent wünscht.

In der ersten Szene: Marburg im Morgennebel. Die Lichter der Araltankstelle leuchten grell im Morgentau. So grell, dass sich die Sandkastenfreunde Dannyboy und Marky Marco glatt ins Auto vom kleinen Nils verirrten, anstatt ihre Plätze in Capt. Nik´s Bulli einzunehmen. Ein Weg der kein Leichter sein wird, wie Dannyboy voller Sehnsucht schon nach 2 Minuten ins Handy trellerte. Die automobile Trennung von Capt. Nik mit dem ihn ein ganz besonderes Band verbindet, welches nur in Hessischen Trainerlehrgängen geschmiedet werden kann, war schier unerträglich. Kaum hatte er sein Liebesbekenntnis ausgesprochen, da schlug das Schicksal in seiner ganzen Güte zu! Dem kleinen von Zeit zu Zeit etwas nervig anmutendem Nils seine Elteren ihr Auto hatte noch vor verlassen Marburgs das zeitliche gesegnet. Die Götter meinten es gut mit den Sandkastenfreunden. So begab es sich, dass sie ihre Plätze im Bulli doch noch einnehmen konnten. Getrieben vom roten Blues aus Stadtalledoof und randvoll gepackt bis unters Dach durchquerte der Bulli die Tore Hamburgs.

Siegessicher stürmten die Marburger Damen die Anmeldung. Schnell anmelden, aufwärmen und obsiegen war die Devise. Die Realität hieß jedoch eher Pustekuchen. Um genau zu sein war es ein 1000 Euro teurer Pustekuchen. Eine Rechnung jenseits des Kreditlimits aller Marburger Studis sorgte für panische Anrufe in der Schaltzentrale des Hochschulsports. Nachdem dieses Elbphilharmonieartige Missverständnis ausgeräumt war, mischten die Marburger Damen ihre Teamkonkurrenz auf. Während Sophilicious und Gruppenführerin Rabea bis ins Viertelfinale vordrangen schafften es Nati und Sarah Phantasia aufs Treppchen. Mit einer knappen 2:3 Niedelage schieden sie im Halbfinale gegen die Siegermannschaft aus München aus. Im Spiel um Platz 3 machten sie den frischeren Eindruck und setzten sich klar gegen München 2 durch! Ein historischer Erfolg für die Uni Marburg und ihre Golden Girls, der auch umgehend auf St. Pauli gefeiert wurde!

Völlig zermürbt von den abendlichen Erziehungsversuchen, die am kleinen Nils abprallen zu schienen, wie Regen an Knollis Teflonmatte und verkatert von letzter Nacht ging es für Capt. Nik und seine Männinen und Mannen ins Haupfeld. Es wurde viel gespielt, gelacht, geärgert und natrlich auch gefeiert. Capt. Nik hatte sein Highlite im Einzel gegen  den Capt. der WG München und späteren Halbfinalisten. In Regionalligamanier blockte Capt. Nik sein Pendant im Ballwechsel des Tages geschickt aus, was die Halle mit frenetischem Jubel honorierte! Gepuscht von der tosenden Menge feierte das VfL Doppel um Capt. Nik und den kräftigen Karl seinen Einstand. In einem packenden und engen Spiel mussten sie sich jedoch knapp 1:3 geschlagen geben. Trotz DHM Modus war gegen Regionalliga und Bezirksliga im Doppel nicht viel zu holen. Ähnlich erging es auch dem Rest der Hessen. Stirnband Schoon, Little Dudda, Sophilicious, Gruppenführerin Rabea, Sarah Phantasia, Marky Marco, Danny D., der kleine Nils, der Kräftiger Karl, Knolli und Technik Daniel haben alle genug Zeit rausgespielt um sich auf das Abendprogramm vorzubereiten. Alle? Nein, nicht alle! Aus einem kleinen russischen Dorf regte sich noch Wiederstand gegen die Bundsligadominanz. Golden Girl Nati schaffte den Sprung unter die Top 8 im Damen Einzel und in den Final Sonntag hinein.

Auf dem Höhepunkt ihrer vielseitigen Fähigkeiten mischten der harte Kern um Sophilicious, Gruppenführerin Rabea, Sarah Phantasia, Knolli, Danny D., Marky Marco, den kleine Nils, Techik Daniel, den kräftigen Karl, Oehli, Capt. Nik und natürlich „Capt. Morgan“ Schanze, Hamburger Berg und St. Pauli auf.

Trotz wilder Nacht und wenig Schlaf stand Hessen um 9:30h mehr oder weniger frisch am Boxenrand und feuerte unser letztes heißes Eisen nocheinmal frenetisch an. In den ersten beiden Sätzen lag die Sensation in der Luft, doch mit zunehmender Spielzeit fand die Bundesligaspielerin immer besser in ihr Spiel, so dass Nati das Halbfinale und der Sprung aufs Einzeltreppchen leider verwehrt blieb. Während Reiseführer Karl zum Sightseeing lud, kam Capt. Nik seiner Pflicht als Hauptschiedsrichter des Finals nach und sorgte im zweiten Satz gleich für Jubel auf den Rängen, nachdem er Björn B. zur Ruhe ermahnte. Der Bruder von Patti Baum riss die Finalteilnehmer durch penetrantes Naseschnauben am Boxenrand mehrfach aus ihrer Konzentration, so dass Capt. Nik nichts anderes übrig blieb als hart durchzugreifen und den Bundesligisten ruhig zu stellen.

Voll auf zufrieden mit ihrer Leistung an und neben der Platte ließen die Hessen mit einem Fischbrötchen an der Alster ein tolles WE revue passieren. Ein WE nicht nur im zeichen des Tischtennis, sondern vor allem des Austauschs untereinander. Ein bunter Studentenhaufen war das, der da in Hamburg die Schläger kreuzte, schwitzte, lachte, fluchte, tanzte und am Ende mit ganz vielen neuen Freunden und einem Sack voll schöner Erinnerungen Heim fuhr. Ein dickes Dankeschön aus Hessen an Olli Orga, Pretty Kirsten und Partyorga Patrice für ein tolles WE!

ALTstars vs. ALLstars

In der besinnlichen Vorweihnachtszeit rief ein altgedienter Coach zu einem Großevent auf und die Stars hörten die Stimme von Chris the Coach und pilgerten gen Marburg zum Event der Extraklasse!! Im bisher nicht dargewesenen Megaevent ALTstars vs. ALLstars trafen sich altgediente und aktuelle Größen und Curryfeen der Tischtennisabteilung des VfL 1860 Marburg zu einem epischen Duell: Vergangenheit gegen Gegenwart.

Für die ALTstars traten Victory Vanessa, HB (Halbruhestandler) Helmut, Bizeps Becker, Chris the Coach, Rock´n Rolfe und Arne the Answer an der Platte. Die ALLstars waren angesichts der noch andauernden Ligaspiele stark ersatzgeschwächt, so dass folgende Trickaufstellung den Sieg bringen sollte: Doppelgänger 1, Frank the Tank, Lukas Skywalker, Capt. Nik, Doppelgänger 2, Mysterious Melvin, WinningWalterWaibl, Chris der Schaußliche und Kalle die Kampfsau.

In den Doppeln zeigten Frank the Tank und Lukas Skywalker, dass die Macht auf ihrer Seite ist. Sie ließen Bizeps Becker und Chris the Coach keine Chance und verbannten sie ins Reich der alten Eisen! Dass sie nicht zum alten Eisen gehören zeigten Victory Vanessa und HB Helmut von Beginn an. WWW und Capt. Nik konnten nichts gegen den Siegesrausch machen, in den sich die ALTstars spielten. Besser machten es da Kalle die Kampfsau und Chris der Schaußliche. Beide spielten groß auf und verwiesen Arne the Answer und Dr. Rock´n Rolfe in die Schlange zur ALTmetallpresse. Doktortitel und Diplome alleine gewinnen halt keine Tischtennisspiele!

Im Einzel versuchte es Frank the Tank mit einer Vielzahl an Anschlägen gegen Victory Vanessa. Diese bombte jedoch eiskalt zurück und schickte Frank the Tank mit 3:1 Sätzen zum Abkühlen auf die Verliererbank. Doppelgänger 1 zeigte, dass HB Helmut noch einiges an Ruhestandsrost abschütteln muss. Dies schaffte Helmut jedoch überraschend schnell, so dass Frank the Tank auf der Verliererbank direkt zur Seite rücken musste. Lukas Skywalker zeigte Chris the Coach, wie groß die Macht in ihm ist. Für Chris the Coach blieb diesmal nur die Rolle des Padawanschülers. Capt. Nik packte nur im ersten Satz den Hammer aus und ließ Bizeps Becker immer stärker werden. Dieser schubste den Capt. nach vier Sätzen direkt auf die Verliererbank. Unternrum zeigte Doppelgänger 2, dass die Jugendarbeit des VfL keine Fragen offen lässt, jedenfalls keine die Arne answern könnte. Mit Diplom, aber ohne Durchschlagskraft, führte der Weg unseres Wahlholländers direkt zur ALTmetallschlange. Dort konnte er Dr. Rock´n Rolfe direkt mal einen Platz freihalten. Der Dr. konnte das mystische Spiel von Mytserious Melvin nie entziffern und gesellte sich vier Sätze und unzählige Schoppen später zu Arne in die Schlange.

Mit einer denkbar knappen 5:4  Führung ging es für die ALLstars in die zweite Runde. Hier zeigte das obere Paarkreuz der ALTstars, dass sie noch voll im Saft stehen. Sowohl HB Helmut, als auch Victory Vanessa zeigten ihre ganze Klasse und ließen Fank the Tank und Doppelgänger 1 alt aussehen. Lukas Skywalker zeigte, dass die Macht in ihm größer ist als der Beckersche Bizeps. Im Duell der alten Kapitäne Capt. Nik und Chris the Coach behielt der Capt. die Nase knapp vorne. Im packenden Fünfsatzkrimi zeigte er Nerven, wie Ankerketten und brachte die ALLstars so 7:6 in Führung. Am unteren Paarkreuz zeigte Dr. Rock´n Rolfe auch nach zusätzlicher Schoppenpower kaum Treffsicherheit bei seinem Toppi. Er verloer gegen den, zwecks Minderjährigkeit, noch nüchternen Doppelgänger 2 klar mit 0:3. Mysterious Melvin mutierte zum Matchwinner. Selbst für Arne the Answer, war das Mysterium um Melvin an diesem Tag zuviel. Mit 3:1 sorgte er für den 9 ALLstars Punkt, so dass der klare Entscheidungsdoppelerfolg der ALTstars nur noch Ergebniskosmetik war.

In einem packenden Spiel setzten sich die ALLstars mit 9:7 gegen die ALTstars durch. Dieses packende Spiel war jedoch nur ein kurzer Teil des Megaspektakels, welches erst im Morgengrauen der Marburger City ihr Ende fand. Viel Spiel, Spaß, Leidenschaft, Freundschaft, Essen und Alkohol sorgten für ein einzigartiges Spektakel, welches in Zukunft hoffentlich das Erste einer ganzen Reihe an VfLer Ehemaligentreffen wird. Ein großes Dankeschön gilt Chris the Coach, der dieses Event ins Leben gerufen hat und allen die Zeit und Schweiß in dieses Event investiert haben. In diesem Sinne ein frohes neues Jahr und bis in ein paar Monaten, wenn die ALTstars zum Gegenschlag ausholen.. Harrrrr, harrrrr, HARRRRRRRRR!!!!!!

Der is sooooooo süüüüüüüüüß!!!!!!

Am gestrigen Abend war tatsächlich nicht der schaußliche Christian die süßeste Attraktion des Abends, sondern der WICHTIGE Sieg des VfL Marburg 3 gegen Abstiegskonkurrent Großseelheim 2. Auf der Fahrt zum Spiel gabs schon das erste Highlite des Abends! Christian sorgte für schaußliche Entzückung im ganzen Verein und schrieb sich in die Herzen der weiblichen Mitarbeiterin der Geschäftsstelle. Mit diesem süßen Gefühl macht das Gewinnen direkt noch mehr Spaß!

Am Anfang waren die Doppel. Nach ungewöhnlicher Doppelaufstellung der Großseelheimer erhoffte sich der VfL eine klare Führung. Und wie so oft: Warum einfach, wenns auch spannend geht. Nur D2 gewann souverän, während sowohl das Bezirksmeister-, als auch das schaußliche Doppel klare Führungen aus der Hand gaben und so für einen klassischen Fehlstart sorgten. Nachdem das obere Paarkreuz um Luke Skywalker und Energy Enders ebenfalls erfolglos blieb schwanden die Marburger Klassenerhaltsambitionen drastisch.

Doch das Prunkstück dieser wackeren Truppe zeigte mal wieder eine Prachtvorstellung und hauchte den totgesagten nochmal Leben ein. Frank the Tanks unmenschliche Trainingsbemühungen tragen endlich Früchte, die noch süßer sind als Christian himself! Das klare 3:0 gegen den gegnerischen Topscorer war daher auch nur konsequent! Der schreckliche Sven verbreitete mit seinen Topspins mehr Angst und Schrecken, als Thors Hammer und gewann ebenfalls klar.

Unten rum zeigte der Capt. demonstrativ was Seuchensaion bedeutet, wärend Sweet Schaußileeeeiiiinnnn völlig euphorisiert seinen Gegner 3:0 von der Platte klatschte.

Oben zeigte Lukas ungewohnte Schwächen im Umgang mit seinem Lichtschwert. Die Macht auf seiner Seite hatte diesmal aber Energy Enders, der offensiv zu alter Stärke fand und sowohl Gegner, als auch Frust von der Platte schoss.

Beim Zwischenstand von 5:6 und mit dem Prunkstück am Drücker, war die Hoffnung auf ein Entscheidungsdoppel groß. Doch auch diese Erwartung wurde wieder enttäuscht! Frank the Tank ließ mal wieder seine neuen/alten Muckis spielen und rannte seinen Gegner über den Haufen. Sven der schreckliche packte nochmal seinen Hammer aus. Auch wenn diesmal nicht so präziese, reichte es um seine Schreckensherrschaft im Reich der Mitte weiter fortzuführen.

Nachdem auch der vor Euphorie, Glücks- und Spaßhormonen nur so triefenden Schaußileeeeiiiinnnn wieder kurzen Prozess mit seinem Gegner machte deutete alles auf ein nervenaufreibendes Schlussdoppel hin. Doch Capt. Nik besann sich auf alte Tugenden und zeigte warum hässliches Tischtennis so erfloreich ist. Nach mächtigem Coaching von Meister Skywalker, setzte der Capt. mit penetranten Schupfbällen in die Vorhand des Gegners Kurs auf Sieg! Den hässlichen Schlusspunkt setzte ein verunglückter viel zu kurz geratener AS-Aufschlag, der des Caipt. Gegners Gesichtszüge entgleiten lies. 9:6 nach 1:4.. in your face, Abstiegsgespenst!!!

Dieser denkwürdige Sieg im Kampf um den Klassenerhalt überstrahlt mit seiner Wichtigkeit sogar das spaßerfüllte Dauergrinsen unseres geliebten Schaußiiiiillleeeeiiiiiiiinnnnnssssss! Damit verschafft sich die Dritte Mannschaft zum ersten mal diese Saison ein wenig Luft auf den Tabellenkeller und hofft in zwei Wochen gegen Niederweimar 2 auf einen versöhnlichen Hinrundenabschluss.

 

Ausrufezeichen!

Mit einem 9:6 im heimischen Eispalast gegen den TV Cölbe setzt die dritte Marburger Mannschaft ein Ausrufezeichen und zeigt sich gut gerüstet im Hinblick auf das Spitzenspiel gegen Erzrivale Wehrda, welches kommenden Mittwoch in Marburg stattfindet.

Gleich zu Beginn der Partie verblüffte der VfL 3 mit einer neuformierten Doppelaufstellung. Neben dem etablierten Doppel Michailton/Lukas Skywalker, spielten erstmals Frank the Tank und Energiebündel Enders zusammen und zeigten gleich ein verblüffendes Verständnis für die Spielweise des jeweils Anderen. Zwar spät, aber nicht zu spät, fanden auch die Comebackkids Mystery Melvin und Capt. Nik noch zueinander und sorgten nach 0:2 Satz- und 2:6 Punkterückstand noch für eine diese Saison eher ungewöhnliche 3:0 VfL Führung nach den Doppeln.

In den Einzeln zeigte das obere Paarkreuz (un)gewohnte Schwächen. Während Michailton grade mehr mit seinem examensgeplagtem Rücken zu kämpfen hat, als mit seinen Gegnern, wirkte Energy Enders Akku wiedermal überladen. So kam obenrum ein wichtiger Punkt von Energy Enders, der seine überschüssigen Kräfte kanalisieren konnte und seinen jungen (diesmal nicht telefonierenden) Gegner eine herbe Abreibung verpasste.

In der Mitte machte Frank the Tank eine etwas eingerostete Figur und verlor beide Spiele, während Lukas Skywalker sich von der Macht den Weg zum Sieg zeigen lies. Besonders spannend wurde es im zweiten Spiel, gegen einen erfahrenen und mächtigen Verteidigungskünstler der erst in der Verlängerung des zweiten Satzes niedergestreckt werden konnte.

Underum zeigte der VfL Marburg 3 eine neugewonnene Stärke. Schon im Doppel liesen Mystery Melvin und Capt. Nik aufblitzen, wozu sie an diesem Tag in der Lage sein würden! Capt. Nik scheint nach langer Findungsphase wieder an alter Aufstiegsstärke zurückgewonnen zu haben. Er dominierte das untere Paarkreuz und gewann seine beiden Spiele souverän, auch wenn das Glück ihm nicht immer hold war, was zwischenzeitlich kaum überhört werden konnte. Besonderer Leittragender war hier Mystery Melvin. Während er im ersten Spiel noch von seinem knapp 300 Punkte stärkeren Gegner ausgeblockt wurde, konnte er im entscheidenden zweiten Spiel all seine mysteriösen Kräfte bündeln und lies sich nichtmal von des Captains lautstarken Fluchtiraden richtung Fortuna entscheidend irritieren. Nach undglücklichem 0:2 Satzrückstand, zeigte er ein sicheres Schupfspiel und setzte mit der Kraft des Killertopspins den Schlusspunkt in dieser Partie!

Mit einem erkämpften Sieg gegen starke Cölber zeigen sich die Marburger warmgespielt für den Klassiker gegen Wehrda. Am Mittwoch dem 12.03. kommt es dann zum Topspiel im heimischen Eispalast, dem ein heißes Duell bevorsteht!

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